Die Müllabfuhr zu Besuch an der Joseph-Kehrein-Schule

Am Donnerstag, den 23.04.2026, erhielten die Kinder der Klassen 2d und 3b einen besonderen Einblick in die Arbeit der Müllabfuhr. Auf dem Schulhof versammelten sich die Schülerinnen und Schüler um ein großes Müllfahrzeug, das von drei Mitarbeitern der Westerwald-Abfallwirtschaft vorgestellt wurde.
Nachdem anschaulich erklärt worden war, wie richtige Mülltrennung funktioniert, brachte Facharbeiter Herr Liszkai den Kindern die Funktionsweise des Fahrzeugs näher und beantwortete zahlreiche Fragen. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass es trotz eines voll beladenen Müllautos nicht unangenehm im Fahrerraum riecht und dass ein Notfallknopf vorhanden ist, der den Wagen sofort zum Stehen bringt.
Die Müllwerker berichteten außerdem von ungewöhnlichen Funden in Mülltonnen. Unter fachkundiger Anleitung durften die Kinder sogar selbst den Kippvorgang der Mülltonnen durchführen. Besonders beeindruckend war es, als sich die große Heckklappe öffnete und einen Blick ins Innere des Fahrzeugs ermöglichte.
Der Höhepunkt folgte zum Schluss: Die Schülerinnen und Schüler durften auf die Sitze im Fahrerraum steigen. Dort entdeckten sie einen hochfunktionalen Bereich mit Kameras und verschiedenen Steuerungselementen.
Zum Abschluss überreichten die Mitarbeiter kleine Präsente. Der Besuch der Westerwald-Abfallwirtschaft trug dazu bei, den Kindern einen wertschätzenden Einblick in die Arbeit, die Technik und die Verfahren der Müllentsorgung zu geben und ihr Interesse am Thema Abfall und Mülltrennung zu stärken.

 

Text & Fotos: A. Noll

Autorenlesung mit Mitmach-Geschichten: Jens Schumacher zu Gast an der Joseph-Kehrein-Schule

Am 17. März 2026 erlebten die Schülerinnen und Schüler der Stufe 4 der Joseph-Kehrein-Schule eine besondere Autorenlesung. Der u.a. für Kinder- und Jugendbücher bekannte Autor Jens Schumacher war zu Besuch und brachte nicht nur spannende Geschichten, sondern auch jede Menge Spaß mit.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand seine Buchreihe „Verrückte Lücken“. Dabei handelt es sich um kurze, unterhaltsame Geschichten, in denen an entscheidenden Stellen Wörter fehlen – diese müssen von den Zuhörerinnen und Zuhörern vorher selbst ergänzt werden. So entstanden im Laufe der Lesung neue, oft überraschend lustige Varianten der Geschichte.
Die interaktive Form begeisterte das junge Publikum besonders. Immer wieder schnellten Hände in die Höhe, wenn es darum ging, passende – oder bewusst unpassende Begriffe zu finden.
Im anschließenden Gespräch nutzen viele Kinder die Gelegenheit, dem Autor Fragen zu stellen. Besonders interessierten sie sich dafür, wie lange es dauert, ein Buch zu schreiben und ob man als Autor viel unterwegs ist. Sie erfuhren, dass viele Autoren auch unter Pseudonymen schreiben, um ihren eigentlichen Namen zu verheimlichen.
Die „Verrückten Lücken“ werden den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben – ebenso wie der Besuch eines Autors, der sie auf spielerische Weise zum Mitdenken und Mitgestalten eingeladen hat.

 

 

Text & Fotos: A.K. Eek